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Der Hund gehört von Natur aus zu jenen Tieren, die sich hauptsächlich nach dem Geruchssinn orientieren. Er ist ein Makrosmatiker, ein sogenanntes „Nasentier“, welches interessanten und lebensnotwendigen Gerüchen mit hoher oder halbhoher Nase (Körperwitterung) oder tiefer Nase (Fährtenwitterung) folgt.
Fährtenarbeit ist für fast jeden Hund jeglicher Altersstufe geeignet.
Was sucht der Hund?
Die Fährtenarbeit funktioniert über die Düfte der mechanischen Bodenverletzung.
Während die Duftspur des Fährtenlegers bei der Entstehung der Fährte vom Wind verweht wird und so neben der mechanischen Spur liegt, folgt der Hund bei der Fährtenarbeit der mechanischen Spur. Die mechanische Spur lässt neben dem optischen Eindruck (welchem der Hund nicht visuell folgen sollte) auch eine Geruchsspur zurück, die der Hund verfolgt.
Das Geruchsbild entsteht hier durch:
- Geknickte und zertretene Pflanzen und Gräser
- Zerstörte Kleinstlebewesen, Mikroorganismen
- Beschädigte Erdoberfläche

Wie funktioniert Fährtenarbeit?
Bei der Fährtenarbeit wird eine Spur auf unterschiedliche, teils wechselnde Untergründe (Acker, Wiese, Wald...) von einem Fährtenleger nach einem bestimmten Schema und einer bestimmten Schrittzahl (beides in Abhängigkeit von der Prüfungsstufe) gelegt. Dabei legt er auf der Fährte Gegenstände aus verschiedenen Materialien und vorgeschriebener Größe ab, welche der Hund bei der Ausarbeitung entweder zu verweisen (im Sitzen, Stehen oder Liegen) oder aufzunehmen und dem Hundeführer zu bringen hat. Der Hundeführer folgt dem Hund an einer 10 Meter langen Leine oder in der Freisuche in einem Abstand von 10 Metern. Je nach Prüfungsstufe wird die Fährte in einem Zeitrahmen von 20 Minuten bis hin zu drei Stunden nach Fährtenlegung ausgearbeitet.
Ausschließlich in der ersten Prüfungsstufe wird eine Eigenfährte, welche vom Hundeführer selbst gelegt wird, gesucht. Alle anderen Fährten sind Fremdfährten die von einem geschulten Fährtenleger getreten werden. Fährtenarbeit fordert ein hohes Konditions- als auch Konzentrationsvermögen des Hundes, welches aber langsam aufgebaut wird.
Fazit: Es gehört eine Menge Individualismus, Zeit, Fleiß und Schweiß dazu diese Ausbildung erfolgreich durchzuhalten.
Voraussetzung für alle Fährtenprüfungen ist das Ablegen der Begleithundeprüfung.
Trainingszeiten
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