Vielseitigkeitssport / Schutzhundesport PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Till Preugschat   
Mittwoch, 24. Oktober 2007 um 00:00 Uhr

 

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Information

Rund 150.000 Mitglieder in den verschiedenen Hundesportvereinen bilden Hunde zum Schutzhund aus. Diese kleine Broschüre vermittelt einen Einblick in die trieblichen Inhalte dieser Ausbildung und erklärt, warum ausgebildete Hunde in Konfliktsituationen größere Selbstbeherrschung zeigen.

Sie kann hier eingesehen werden. (PDF-Dokument)
Hunde im VPG-Sport werden nur für den sportlichen Zweck ausgebildet.

Nicht jeder Hund ist für diese Sportart geeignet.

Im Schutzhundesport werden die Hunde in 3 Abteilungen ausgebildet.
Die erste bildet die Fährtenarbeit (click für Informationen),
die zweite die "Unterordnung" oder wie man es heute lieber bezeichnet: der Gehorsamsteil. Hierbei ist das Schema der Begleithundeprüfung zu zeigen, zusätzlich mit dem Bringen eines Holzbringsels auf ebener Erde, über eine Steilwand und über eine Hürde. Es sind weiterhin erweiterte Gehorsamselemente zu zeigen , wie z.B. das "Steh" aus dem Laufschritt.
Der dritte, sicherlich spektakulärste Teil ist die Beißarbeit. Auch wenn es für das Laienauge nicht so aussieht, ist es die schwierigste Abteilung, da der Hund hierbei blitzschnell zwischen 3 Triebbereichen wechseln muss: Gehorsam, Beutetrieb, Aggression (Lesen Sie hierzu den Artikel auf Wikipedia, insbesondere den Bereich "Aggressionsinstinkt". Es ist wichtig dabei zu wissen, das wir hierbei keine Aggression  fördern (was ohnehin verboten wäre), sondern dem Hund lernen, seine genetisch vorhandene Aggression in dem Menschen genehmen Bahnen auszuleben. Ein solcher Hund, dem diese Möglichkeit gegeben wird, wird in der Öffentlichkeit nicht unangenehm auffallen. Ein Hund der diese Sportart betreibt ist demnach keine Waffe. Er wird im VPG seine Aggressionen ausleben dürfen und ist demnach für seine Umwelt verträglicher als manch anderer nicht ausgebildeter Hund. Der Schutzdiensthelfer (Ausbilder) wird dem Hund lehren sich die Beute (Schutzärmel) in bestimmten Situationen im Verbund mit seinem Hundeführer zu erkämpfen. Das heißt, es wird nicht wild um sich gebissen, der Hund lernt in bestimmten Situationen bestimmte Handlungen auszuführen und dabei immernoch im absoluten Gehorsam seines Hundeführers zu sein (sitz, platz, aus, fuß, hier usw.). Dieses steigert das Selbstbewusstsein des Hundes und fördert das Vertrauen zu seinem Hundeführer. Ein Hund der selbstbewusst ist und aufgestaute Aggressionen abgebaut hat, wird mit seinem Hundeführer, zu dem er als untergeordnetes Rudeltier, Vertrauen hat, entsprechend mit seiner Umwelt umgehen. Mit anderen Worten, man erreicht mit diesen Sport, dass sich der Hund, im Gegensatz was man von Laien hört, erwachsenen Menschen, Kinder und anderen Hunden ausgeglichen und ohne Aggressionen gegenüber verhält.

VPG ist eine Sportart die viel Fleiß und Schweiß braucht damit sie fruchtet. Der Hund muss bei einer VPG-Prüfung der VPG I – III in allen drei Disziplinen erfolgreich sein, nur dann kann der Hund die Prüfung bestehen.

Schutzhundsport soll immer von kompetenten Fachleuten gelehrt werden und sollte nur als Sport für Hund und Mensch angesehen werden. Wir wollen unseren Gebrauchshunden damit nur ein bisschen Natur zurückgeben.

VPG ist nur unseren Vereinsmitgliedern vorbehalten.

Trainingszeiten

 

Impressionen


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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 28. Februar 2010 um 19:56 Uhr
 

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