Obedience (OB)

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Obedience bei uns im Verein

Seit 1999 betreiben wir bei uns im Verein Obedience. Wir haben somit alle Entwicklungen und Veränderungen in der Prüfungsordnung und damit einhergehend in der Ausbildung der Hunde mitgemacht. 

Obedience ist für uns absolute Harmonie und Zusammenarbeit zwischen Hundeführer und Hund. Es verlangt präzise Arbeit, Dynamik und Geschwindigkeit.

In der Ausbildung legen wir Wert auf Teamarbeit. Wir wollen, dass der Hund versteht, was er tut und wir wollen, dass er Freude bei der Arbeit mit uns hat. Um dies zu erreichen, gehen wir Trainer mit den jeweiligen Teams einen gemeinsamen Weg voller Leckerlis, Spielis, ganz viel Geduld und Fingerspitzengefühl und ganz viel Freude. Die Arbeit im Obedience braucht Zeit, viel Zeit. Wenn aber dann mal eine Prüfung geschafft ist, ist der Stolz umso größer. Es ist einfach toll einem Team zuzuschauen, bei dem beide strahlen, wo man beiden ansieht, dass sie Spaß an der Arbeit haben. Das ist es, was wir wollen.

Als Trainer stehen bei uns Manuela, Peggy und Kristin bereit, um die Teams auf ihrem Weg im Obedience zu begleiten. Kristin ist außerdem noch vom Verband geprüfte Ringsteward.Alle Trainer nehmen regelmäßig an Seminaren teil, um so immer auf dem aktuellsten Stand der Hundeausbildung zu bleiben.
 
 Allgemeines

Obedience verlangt Präzision und Perfektion in jeder Bewegung von Mensch und Hund. Es kann mit jedem Hund trainiert werden, gleich welcher Größe oder Rasse. Der Hundeführer sollte Spaß an der Unterordnungsarbeit mit seinem Hund haben und jede Menge Geduld bei der Ausbildung seines Hundes, denn so schnell stellen sich die Erfolge beim Obedience nicht ein.

Geschichte

Das Wort „Obedience“ kommt aus dem Englischen und heißt übersetzt „Gehorsam“.
Entstanden ist Obedience bereits vor 1925 in England.
Als Sport ist es allerdings erst nach dem zweiten Weltkrieg entdeckt worden.
1951 wurde in England ein Reglement eingeführt und 1955 auf der Crufts die erste Meisterschaft ausgerichtet.
In den 1990iger Jahren schwappte die Obediencewelle auch nach Deutschland über. Zunächst gab es eine vorläufige Prüfungsordnung (PO). Aus Mangel an eigenen Richtern lief man in dieser Zeit seine Prüfungen entweder gleich im Ausland oder später dann in Deutschland mit einer vorläufigen PO unter den Augen von ausländischen Richtern (meist Dänen, Holländer, Schweizer oder Österreicher). Hätten wir diese ausländischen Richter nicht gehabt, wären die deutschen Obediencesportler heute noch nicht da, wo sie inzwischen sind.

Obedience heute

Seit dem 01.07.2002 gibt es eine offizielle deutsche PO, die 2012 letzmalig geändert wurde.
Inzwischen finden viele Prüfungen in ganz Deutschland statt. Seit 2004 gibt es eine dhv - Meisterschaft, seit 2005 eine VDH - Meisterschaft und auch auf den Europa- und Weltmeisterschaften ist Deutschland immer mit einer Mannschaft vertreten.
Seit 2006 gibt es bei uns im Verband die SGSV - Meisterschaft. Sie findet immer abwechselnd im Landesverband Berlin-Brandenburg, Thüringen und Sachsen statt.

Was ist nun Obedience

Es gibt in einer Obedience-Klasse Übungen wie Fußarbeit, Apportieren, Vorausschicken, Abrufen, Sitz / Platz / Steh aus der Bewegung, Abliegen oder Sitzen in der Gruppe, Distanzkontrolle, Geruchsidentifikation oder Metallapport.
Je nach Prüfungsklasse (BeginnerKlasse, Klasse 1, Klasse 2, Klasse 3) steigt der Schwierigkeitsgrad der jeweiligen Übung.     

Bei der Fußarbeit (je nach Klasse mit oder ohne Leine) gibt es kein festgelegtes Schema. Dieses wird für jede Prüfungsstufe und für jede Prüfung individuell entwickelt. Und zwar vom Ringsteward – neben dem Richter und den Startern eine sehr wichtige Person im Obediencegeschehen. Der Steward führt das jeweilige Team durch die gesamte Prüfung. Alles erfolgt nach seiner Ansage.                                                                                                         

Die Kommandos sind im Obedience frei wählbar, es ist lediglich die Anzahl, die für eine bestimmte Übung gegeben werden können, vorgeschrieben.
Die Bewertung zeigt der Richter sofort nach Beendigung einer jeden Übung mittels Tafel an. Max. 10 Punkte können so vergeben werden, multipliziert mit dem in der PO festgelegten Koeffizienten (verdeutlicht den Schwierigkeitsgrad der Übung) ergibt das die Gesamtpunktzahl für diese Übung.

Bevor im Obedience gestartet werden kann, muss eine Begleithundeprüfung abgelegt werden.

Sonstiges