Start Obedience (OB)
Obedience

 

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Allgemeines

Ein paar Worte vorneweg: Es hält sich hartnäckig das Gerücht, Obedience sei eine Methode, Hunde auszubilden. Dies ist schlichtweg falsch. Obedience ist eine Hundesportart = Unterordnung in Perfektion.
Obedience verlangt in erster Linie Präzision und Perfektion in jeder Bewegung von Mensch und Hund. Es kann mit jedem Hund trainiert werden, gleich welcher Größe oder Rasse - nur muss er gesund sein. Obedience verlangt hohe Leistungen von Mensch und Hund, ein kranker Hund kann diese Leistungen nicht erbringen, will man diese Sportart prüfungsmäßig betreiben. Der Hundeführer sollte Spaß an der Unterordnungsarbeit mit seinem Hund haben und jede Menge Geduld bei der Ausbildung seines Hundes, denn so schnell stellen sich die Erfolge beim Obedience nicht ein.

Geschichte

Das Wort selbst kommt aus dem Englischen und heißt übersetzt „Gehorsam“.
Daran kann man auch den Ursprungsort von Obedience erkennen: England. Dort ist es bereits vor 1925 entstanden.
Allerdings als Sport ist es erst nach dem zweiten Weltkrieg entdeckt worden.
1951 wurde in England ein Reglement eingeführt und 1955 auf der Crufts die erste Meisterschaft ausgerichtet.
In den 90iger Jahren schwappte die Obediencewelle auch nach Deutschland über. Zunächst gab es eine vorläufige Prüfungsordnung (PO). Aus Mangel an eigenen Richtern lief man in dieser Zeit seine Prüfungen entweder gleich im Ausland oder später dann in Deutschland mit einer vorläufigen PO unter den Augen von ausländischen Richtern (meist Dänen, Holländer, Schweizer oder Österreicher). Hätten wir diese ausländischen Richter nicht gehabt, wären die deutschen Obediencesportler heute noch nicht da, wo sie inzwischen sind.

Obedience heute

Seit dem 01.07.2002 gibt es eine offizielle deutsche PO, die 2004 geringfügig abgeändert wurde.
Inzwischen haben wir auch schon deutsche Richter. Die Zahl der Obediencesportler steigt stetig und damit auch die Zahl der Prüfungen. Diese können von den noch wenigen deutschen Richtern gar nicht gedeckt werden und so freuen wir uns auch heute noch, wenn ein ausländischer Richter nach Deutschland kommt und hier eine Prüfung nach deutschem Reglement richtet.
Seit 2004 gibt es eine dhv - Meisterschaft, seit 2005 eine VDH - Meisterschaft und auch auf den Europa- und Weltmeisterschaften ist Deutschland bereits mit einer Mannschaft vertreten.
Seit 2006 gibt es eine SGSV - Meisterschaft.

Was ist nun das Andere am Obedience

Es gibt die uns bekannten Übungen wie Fuß, Apportieren, Vorausschicken, Abrufen und Sitz / Platz / Steh aus der Bewegung und es gibt Übungen, die so bisher in deutschen PO´s nicht vorkamen wie das Abliegen oder Sitzen in der Gruppe, Distanzkontrolle, Geruchsidentifikation oder Metallapport.
Es fällt weiterhin auf, dass kein immer gleiches und längst bekanntes Schema gelaufen wird. Das Fuß - Lauf - Schema ist immer anders und auch der Ringaufbau und damit der Standort der einzelnen Übungen sind auch immer anders.
Das Team Hund - Hundeführer wird durch die gesamte Prüfung vom Ringsteward geführt. Alles geschieht auf Anweisung des Stewards. Eine Übung beginnt in der Grundstellung und mit der Frage des Stewards, ob das Team bereit ist und endet in der Grundstellung mit der Aussage des Stewards, Übung beendet.
Die Kommandos sind im Obedience frei wählbar, es ist lediglich die Anzahl, die für eine bestimmte Übung gegeben werden können, vorgeschrieben.
Die Bewertung zeigt der Richter sofort nach Beendigung einer jeden Übung mittels Tafel an. Max. 10 Punkte können so vergeben werden, multipliziert mit dem in der PO festgelegten Koeffizienten (verdeutlicht den Schwierigkeitsgrad der Übung) ergibt das die Gesamtpunktzahl für diese Übung.
Trainingszeiten

 


fci_po_de.pdf

 

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