Die dhv - DM 2011 vom 19. bis 21.08.2011 in Seeheim-Jugenheim
Endlich ging es los. Am Freitag machten sich Evelyn mit Atara, ich mit Djoula und unsere Mannschaftsführerin Annette auf nach Seeheim-Jugenheim.
Wir hatten beide einen langen Qualifikationsweg hinter uns. Wir haben in der Vorbereitung emsig trainiert. Nicht nur auf dem Hundeplatz wurde in wochenlanger akribischer Arbeit die Ausführungen der Übungen verfeinert und präzisiert. Jeder hat mit seinem Hund viele Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt, denn gute Kondition und Ausdauer gehören zu solch einer Veranstaltung zwingend dazu.
Nach sechs Stunden Fahrt erreichten wir das schön gelegene Christian-Stock-Stadion im hessischen Seeheim-Jugenheim. Eine wunderschöne Kulisse durften wir drei Tage lang genießen. Ebenso wie einen perfekten gleichmäßigen Rasen und nette Gastgeber. Kleine Ärgernisse, wie ein ausgegangener Fleischkäse oder ein Umsortieren der Teams und ihrer Einzelübungen (u.a. auch ich gehörte dazu) oder die wenigen Schattenplätze die es gab, taten unserer Teilnahmefreude keinen Abbruch.
Freitagnachmittag war das freie Training angesetzt. Jedes Team bekam hier für fünf Minuten die Möglichkeit zum trainieren. Na ja, wirklich trainieren ist das nicht. Hund und Mensch stimmen sich eher auf die kommenden zwei Tage ein. So laufen unsere Hunde z.B. immer einmal in die Box und springen einmal über die Hürde.
Am Samstag ging es bereits um 7.30 Uhr mit dem Einmarsch los. Es ist schon ein tolles Gefühl, definitiv unter den 47 besten Obedienceteams Deutschlands zu sein.
Für Evelyn und mich wurde es dann am Nachmittag ernst - wir waren beide mit den Einzelübungen dran.
Erst Evelyn mit Atara. In einem freudigen und hoch konzentrierten Fuß gingen beide bei gefühlten 40 Grad im Schatten auf den Platz. Was dann passierte, damit hat keiner gerechnet. Atara ließ sich beim Auslosen der Apportel ablenken und meinte, die vielen Übungen kenne sie ja schon, daher würde sie jetzt lieber was anderes tun. Aber Evelyn ließ nicht locker. Sie forderte konsequent die Übungen ein, wie zuvor hunderte Mal erfolgreich trainiert. Ab dem Metallapport war Atara wieder da und zeigte ihre für uns gewohnte Leistung. Hut ab vor Evelyn, die so lange durchgehalten hat!
Ich hatte nicht viel Zeit, nach den Gründen zu forschen, denn ich war kurz hinter den beiden dran. Es war heiß. In der Freifolge wurde eine Fußarbeit in allen Gangarten mit Winkel und Wendungen in einer Länge von 3:52 min gefordert. Eine GS zögerlich eingenommen, einmal dem Rasengeruch nicht widerstanden, ansonsten war Djoula immer bei mir. Im Blitz hat sie alle Positionen sofort und fest eingenommen. Beim Abrufen wollte sie einfach schnell zu mir - der Abstand zwischen uns war auch sooo groß ;). Zur Box war sie dann so schnell unterwegs, da musste ich etwas lauter das Steh-Kommando geben. Aber es kam an und sie landete in der Box. Kurz vor dem Abrufen durchzuckte es sie noch einmal, dann durfte sie endlich wieder zu mir.
Dann die GS zum Richtungsapport. Ich dachte noch „armer Hund, musst du in die Sonne laufen und die blendet so - aber warum blendet sie mich nicht? - oh je, ich hab ja eine Sonnenbrille auf oh oh“. Keine Zeit zum Grübeln, es kam schon „Schick deinen Hund!“ Djouli los - und ich werd jetzt immer eine Sonnenbrille aufsetzen - denn es war eine fantastische Ausführung!
Nach Metallapport, Suchen und Distanz hieß es dann letztmalig „Übung beendet“ und wir hatten es für diesen Tag geschafft.
Sonntag früh absolvierten wir die Gruppenarbeit. Atara und Djoula saßen und lagen in einer Gruppe. Beide Hunde waren wieder voll arbeitsbereit und holten sich die entsprechend verdienten Punkte.
Der Sonntag schloss so gegen 16.30 Uhr mit der Siegerehrung ab, Montag gegen 16.00 Uhr waren wir alle wieder zu Hause.
Leistungsrichter an beiden Tagen waren Mirjam Claasen für die Gruppenarbeiten und Birgit Funk und Susi Tauer für die Einzelübungen. Alle haben einen harten Job gemacht, den aber super gut. Schon lange nicht mehr habe ich so eine gleichmäßige Richtweise auf einer Meisterschaft erlebt. Und ohne vom anderen abzuschauen lagen die zwei Richterinnen in den Einzelübungen maximal 1 Punkt auseinander - tolle Arbeit.
Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit unseren beiden Teams. Auch wenn bei Evelyn und Atara ein nb steht, hat doch Evelyn bewiesen, dass sie Durchhaltevermögen und Konsequenz hat. Das Atara die Übungen kann, hat sie in zahlreichen Prüfungen davor gezeigt. Was Djoula angeht bis ich sehr stolz auf sie. Sie hat die gesamte Prüfungslänge mit mir gearbeitet, ließ sich jedes Mal gut einstellen und hatte keine Probleme mit der Sonne und Hitze.
Unser Fazit: Im nächsten Jahr wollen wir drei wieder dabei sein wenn es heißt: „Ich bitte zur Auslosung der Startreihenfolge für die dhv-DM 2012.“ Diesmal allerdings alle drei als Starter J
Kristin Preugschat
1. Platz
Wiebke Götz vom GSV Ansbach, BLV mit ihrem Outback-workaholic's Armidale smilie, Australian Kelpie mit 288,75 Punkten (vorzüglich)
2. Platz
Andreas Rumold vom GHSV Bönnigheim, swhv mit seiner Nalani with magic eyes, Border Collie mit
286,75 Punkten (vorzüglich)
3. Platz
Anette Weidemann vom VdH Odenheim, swhv mit ihrer Born in April from Thircan's Dream, Border Collie mit
277 Punkten (vorzüglich)
20. Platz
Kristin Preugschat vom HGV Berlin e.V., SGSV mit ihrer Djoula von der Christinenheide, Airedale Terrier mit
241,25 Punkten (sehr gut)
25,5 18 24 27 21 30 30 21,75 24 20
8,5 9 8 8 9 9 5 5,5 6,5 8,5 10 10 7 7,5 8 8 5 5
Evelyn Parthier vom HGV Berlin e.V., SGSV mit ihrer Atara Amy v. Caya's Home, Bouvier des Flandres mit
159,5 Punkten (nb)
27 16 0 7,5 10 22 0 25,5 19,5 32
9 8 0 0 5 0 0 5 6 5 0 0 8 9 7 6 8 8
02.06.2011 - Obedienceprüfung beim HSV Lübbenau
Herrentag - die Herren feiern - und wo sind die Damen - auf einer Obedienceprüfung. Für Annika und ihren BC Cody sollte es die erste Obedienceprüfung überhaupt werden. Ich war als Ringsteward tätig, also ganz dicht dran. In den Gruppenübungen waren beide noch etwas unkoordiniert. Das hinderte aber nicht daran, die ersten drei Übungen im V zu meistern. Nur allein liegen wollte Cody nicht. Da wollte er ganz schnell zu Mutti :-) Zu den Einzelübungen waren dann beide wach und so verwundert es nicht, dass am Ende des Bewertungsbogens ein dickes V stand. Damit Adieu Beginner, Willkommen Klasse 1. Ick freu mir, dass habt ihr toll gemacht. Diesen Hund so ruhig zu führen, ist nicht immer leicht.
Kristin
Obedience Hallenprüfung am 27.03.2011 in Ahrensfelde
Annette mit Azana und ich mit Djoula begannen an diesem kalten Sonntag die Prüfungssaison. Das der Winter nicht so lang war wie im letzten Jahr war unseren Hundis voll anzumerken. Sie waren voll da - hoch motiviert und voller Energie und Arbeitsbereitschaft. Beide Hunde haben wunderschön gearbeitet, Azana ein G und Djoula, nun ich bin noch nie so zufrieden durch eine Prüfung gefallen :-) Drei geniale Nuller hat sie geliefert: im Sitzen aufgestanden, weil ich gelächelt habe :-) das Boxband um 5 cm überschritten :-) und mit dem Metallapportel den halben Hallensandboden aufgesaugt :-)
Wir danken unserem mitgereisten Fanclub
Annette und Kristin
Obedience VDH-DM 2011 vom 29.04. bis 01.05.2011 in Herrenberg (hinter Stuttgart)
Was für ein Wochenende. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: 1.493 km gefahren!!! Aber die haben sich gelohnt. Ich bin mit Djoula an dieser Veranstaltung gestartet - als einziger Airedale neben drei Malinois, zwei Kelpies, einem Hovawart, einem Parson Russel Terrier, einem Labrador, einigen Aussies und vielen vielen Border Collies. Aber mein Terrier hat super gearbeitet - ich bin so stolz auf uns zwei. Wir konnten mit 248,5 Punkten den 23. Platz von 47 Teams belegen. Es hat wirklich trotz der Anstrengungen im Vorfeld und dabei viel Freude bereitet, diesen Hund zu präsentieren. Vielen Dank an euch Vereinskollegen allen voran Annette :-) für die unermüdliche Unterstützung, danke an Till für die vielen abendlichen Fahrradrunden und danke an Susi, die mich diese 1.493 km lang begleitet hat.
09.01.2011 - Mitgliederversammlung des SGSV - Landesverbandes Berlin-Brandenburg
Die Versammlung fand in Elsholz bei Beelitz statt. Als Vertreter unseres Vereines waren Evelyn und Kristin vor Ort. Von 84 eingeladenen Deligierten waren immerhin 63 gekommen. Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden des LV, Klaus Hankel, gaben die Stelleninhaber ihre Berichte für das Sportjahr 2010 ab. Mehr oder weniger umfangreich und interessant.