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23 - Zahnbärs erstes Frisbee- Seminar
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Zahnbärs erstes Frisbee- Seminar
am 27./
Tag 1:
Warum das hier Zahnbär’ s erstes Frisbee- Seminar heißt, weiß wahrscheinlich auch bloß der Wind oder so....
Für die, die nicht dabei waren, möchte ich gerne mitteilen, dass nicht die Hunde, sondern die, die die Scheiben verwalten, im Vereinsheim saßen.
DAS sagt doch alles, oder?!
Aber beginnen wir meinen kurzen Bericht über das Wochenende etwas (chrono)logischer....
Angefangen hatte alles im Herbst 2009, als mein Frauchen Annette feststellte, dass ich ein Faible für diese runden beweglichen Plastikteile habe....
Zum Glück bemerkte sie bald, dass es mehr Wissen und Technik bedürfe, um gemeinsam Spaß zu haben. Ein Seminar musste her...
Durch den Kontakt zu anderen Obedience- Sportlern fiel die Wahl auf Melanie Hagenbach (www.sina-online.com).
Der Termin wurde festgelegt und dann hieß es nur noch Tage rückwärts zählen. ;-)
An besagtem Wochenende fanden alle Teilnehmer den Weg zum HGV- Berlin e. V in Markee, sie waren wahrscheinlich dem Duft von Kaffee und frischen Brötchen am Morgen gefolgt^^ und es herrschten nicht nur gute, sondern gar optimale Wettervoraussetzungen.....
jedenfalls für Kitesurfen an der Küste ;-)
Das Seminar begann mit einer lockeren Vorstellungsrunde, da sich weder alle TeilnehmerInnen untereinander, noch die Seminarleiterin die Leistungsstände der einzelnen kannte; und der war weit gefächert: vom NeueinsteigerIn bis hin zum Frisbee- TurnierteilnehmerIn.
Grundsätzliches zum Frisbee wurde erklärt und aufkommende Fragen wurden beantwortet, Anschauungsmaterial erläutert, um im Anschluss im Freien zur Praxis der Zweibeiner überzugehen.
Nun war der Wind doch noch von Vorteil!
War er doch immer Schuld daran, wenn ein Wurf nicht gelingen wollte. IMMER!
Fragt mich heute nicht mehr nach den Namen der einzelnen Würfe, Sprünge oder sonstigen Tricks! Glaubt mir einfach, dass es sich bereits mächtig gewaltig anhört und noch mehr dazu gehört, als man sich das im ersten Moment eingestehen möchte...
Paarweise wurde das „richtige“ Werfen der Scheiben geübt, dabei sämtliche Scheiben durchprobiert. Ein laut gerufenes „Achtung“ verhütete bestimmt den ein oder anderen unfreiwilligen Zusammenstoß.
Ich glaube, es flog nur eine einzige Scheibe über den Zaun... Meine! :-(
Um den TeilnehmerInnen die Möglichkeit zu geben, ihren Teampartner zu erwärmen, wurde eine Reihenfolge der Aktiven festgelegt.
So hatte jeder Hundesportler die Gelegenheit individuell mit seinem Hund unter den wachsamen Augen von Melanie das Gezeigte auf dem Platz umzusetzen... vom „einfachen“ Roller bis zum „Doppelten Lutz“ ;-)
Zum besseren Verständnis der Zuschauenden erläuterte Melanie ihre Anmerkungen über Headset.
Es folgte eine Mittagspause...
Und das ist auch die Stelle, an der ich mich gerne bei den Fleißigen in der Küche, Kristin und Evelyn (am Samstag) sowie bei Marion und Annika (für Sonntag) bedanken möchte!!!
Eure sofortige Zusage und Eure Unterstützung bei diesem Seminar, das mir persönlich so wichtig war, machen mich sehr glücklich und unbeschreiblich stolz Teil einer wunderbaren Gruppe von Hundesportlern zu sein! DANKE! :-)
Gut gestärkt und durchgewärmt ging es in die zweite Runde „Wurftraining“.
Wer es nicht wusste....
- man kann die Scheibe auch um einen Daumen kreisen lassen, :o]
- Hunde müssen nicht am Boden landen, wenn sie in die Luft springen und
- Arme sind eigentlich immer zu kurz!
Im Anschluss durften die Vierbeiner wieder „mitspielen“.
Wen es interessiert...
- Hunde werden nicht langsamer gemacht, sondern Zweibeiner schneller,
- sieben Scheiben passen in EINE Hand und
- i. d. R. ist der Mensch immer zu langsam, sprich „zu spät“. :-(
Nach einem weiteren Durchgang aller LehrgangsteilnehmerInnen mit ihren Hunden war der Seminartag beendet und ich schon länger fertig. ;-)
Tag 2:
Gleicher Treffpunkt, gleiche Zeit, obwohl man uns des Nachtens eine Stunde „geklaut“ hatte. :-(
Wir Zweibeiner nahmen uns die Zeit, um weiter an unseren Würfen zu üben.
Die Fortgeschrittenen bedachten wir mit neidischen Blicken...
Wie lässig da die Scheiben nach hinten weg flogen. :o]
Ich versuchte das auch... und schoss Christine ab. Auweia!
Zum Glück war niemand zimperlich oder gar humorlos!
Vor der Mittagspause folgte noch ein kompletter Durchgang aller Teams, wobei auch hier wieder jeweils individuell auf die Aktiven eingegangen wurde.
Ich persönlich fühlte mich noch „leicht“ überfordert, dass ohne Hund Gelernte mit dem Hund genauso umzusetzen.
Erst lief der Hund mit der Scheibe weg, dann war der Hund wieder da, aber ich warf die Scheibe gegen den Wind (= Bumerang) oder überlegte so lange, dass mir der Zahnbär die Scheibe gleich aus der Hand ziehen wollte...
So schwitzte jeder Teilnehmer an seinen eigenen Herausforderungen...
Zum Glück gab es wieder eine leckere Mittagspause und auch die Wassereimer für die Hunde mussten lange nicht mehr so schnell nachgefüllt werden. ;-)
Mit geänderter Startreihenfolge ging es danach an die letzten Stunden mit unseren vierbeinigen Freunden, die immer gelassener auf die neue Umgebung, die Musik und die Mikrofondurchsagen reagierten, Neues bereits umsetzten und sich immer weniger ablenken ließen.
Aber wer jetzt glaubt, dass ich es geschafft hätte, mir in dieser Zeit ein Set „zusammenzubasteln“, der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten! ^^
Was ich geschafft habe?
Wenn ich eins noch mehr gemacht habe, als Scheiben aufzuheben oder zu werfen, dann war es Lachen. :-)
Überhaupt fand ich die Gruppe, obwohl untereinander vorher zum Großteil nicht bekannt, sehr harmonisch, lustig und aufgeschlossen.
Wunderbar, dass wir in dieser Konstellation zusammengetroffen sind. Ich habe mich sehr wohl gefühlt, eine Menge gelernt und viel, viel Spaß gehabt!
Danke an alle und natürlich an auch Melanie, die eine sehr sympathische Hundesportlerin ist, die das Wohl ihrer Hunde zweifellos über ihre sportlichen Erfolge setzt. Das hat Vorbildcharakter! ;-)
Dog- Frisbee, eine Möglichkeit auf sportlich getarnte Art und Weise in Zusammensein mit dem Hund das Kind in einem „heraus zu lassen“. ;-)
... und das will man bekanntlich nicht nur einmal! ;-)